welche Nagellampe ist die beste
Allgemein,  Trends

UV, LED oder Kombi-Lichthärtungsgerät – welche Nagellampe ist die beste?

Lichthärtungsgeräte lassen sich in verschiedene Ausführungen unterteilen. Es gibt UV-Nagellampen oder LED-Nagellampen.

Es gibt aber auch UV-LED-Kombigeräte, die alle Vorteile von LED- und UV-Geräten vereinen. In einem solchen Kombi-Lichthärtungsgerät können Sie in einem Nageltrockner UV-Gele und -Lacke sowie LED-Gele aushärten.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von UV Nagellampen:

UV Nagellampen sollten in der Regel 4 UV-Röhren eingebaut haben. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Röhren gut verteilt sind und das Licht alle Finger gleichmäßig trifft.

Da UV Lampen mit der Zeit an Leistung verlieren, sollten die UV Röhren regelmäßig ausgetauscht werden.

Härtet das Gel oder Lack nicht mehr schnell genug aus, dann ist es Zeit für eine neue UV-Röhren. Generell haben die Lampen eine bestimmte Lebensdauer. Diese ist je nach Nutzungshäufigkeit jedoch individuell unterschiedlich und schwer einzuschätzen. Achte bereits vor dem Kauf einer UV-Lampe, dass du die Lampen nachkaufen und austauschen kannst.

UV-Nagellampen sind in der Regel preisgünstiger als LED-Lampen.

LED-Nagellampen haben viele Vorteile. Die Lampen halten länger und müssen in der Regel nicht ausgetauscht werden. Außerdem sind sie energiesparender als UV Lampen und deshalb wirtschaftlicher. Sie sind sowohl für Zuhause als auch das Nagelstudio geeignet.

Die Dioden der LED-Lampen werden nicht ausgetauscht, wohingegen die Röhren einer UV Lampe regelmäßig getauscht werden sollten.

Je nachdem mit welchem Material man arbeitet, sollte auch die Nagellampe dazu passend ausgewählt werden. Es gibt Gele und Lacke, die nur unter UV-Nagellampen aushärten. Das sind z.B. 1-Phasen Gele, die härten nur unter UV-Licht aus. Es gibt aber auch Gele oder Lacke, die unter einer LED-Nagellampe vergilben und deshalb dafür nicht geeignet sind. Deshalb sollte man sich immer bei den Produkten anschauen, für welche Nagellampen diese geeignet sind.

Ein Kombi-Gerät für UV und LED-Produkte ist eine tolle Alternative. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber dafür muss man sich keine Gedanken mehr machen, ob ein Gel darunter härtet oder nicht.

Was sollte man beim Kauf einer Nagellampe beachten?

Zeitschaltuhr: Achtet darauf, dass ein Timer vorhanden ist und sich der Timer im besten Fall sekundengenau einstellen lässt. Denn die unterschiedlichen Materialien haben auch unterschiedliche Aushätungszeiten. Viele Geräte sind mit 3 oder 4 unterschiedlichen Zeitmodi ausgestattet.

Öffnungsgröße: Wie groß ist die Öffnung, durch die ihr eure Hand oder auch Fuß stecken müsst?

Es sollte die ganze Hand samt Daumen Platz haben. Das spart viel Zeit bei der Maniküre.

Bodenplatte sollte entfernbar sein:

Vorteilhaft sind Geräte, bei denen sich die Bodenplatte entfernen lässt. Ihr könnt so viel besser eine Reinigung durchführen und ohne Bodenplatte lassen sich auch die Fußnägel bequemer verschönern.

Reinigungsmöglichkeit:

Das Material des Gerätes ist idealerweise säureunempfindlich und kann auch den Kontakt mit Lacken und Modellage-Gel vertragen. Die Konstruktion sollte eine Reinigung aller Ecken und Kanten erlauben.

Kann man Gel Nagellack ohne UV oder LED Lampe benutzen?

Nein, Gel wird nicht ohne den Einfluss der UV Strahlung trocknen, da so die Moleküle im Gel nicht aktiviert werden können.

Nagellampe richtig reinigen

Ob im Nagelstudio oder Zuhause- hygienisches Arbeiten sollte überall möglich sein.

Generell lassen sich nicht alle Nagellampen gleich reinigen. Sollte die Bodenplatte abnehmbar sein, kann die Nagellampe mit Hygienespray oder Desinfektionsmittel leicht gereinigt werden.

Die Gel- oder Lack-Rückstände auf der Nagellampe können mit Aceton ganz vorsichtig gereinigt werden. Beachte jedoch, dass gerade Aceton aus der glänzenden Oberfläche eine matte machen kann.

Um sein Gerät zu schützen, gibt es Hygieneeinlagen, die du nach jeder Benutzung auswechseln kannst.

Warum brennt es unter der UV Lampe?

Wenn das UV- oder LED-Gel mit UVA-Licht in Aktion tritt, wird eine molekulare Polymerisation ausgelöst, die die molekulare Struktur des Materials verändert. Jede molekulare Bewegung und Veränderung erzeugt Reibung, was Wärme erzeugt, und je mehr Reaktionen in sehr kurzer Zeit aufeinander folgen, desto intensiver wird das Hitze-Gefühl.

Üblicherweise wird während der Polymerisation in der Lampe jedes Gel auf etwa 40 Grad Celsius erhitzt. Wenn die chemische Reaktion in kürzerer Zeit abläuft, zum Beispiel bei Verwendung neuer Röhren oder einer LED-Lampe, kann die Gel-Temperatur auf 46-47 Grad Celsius ansteigen. Wenn eine größere Menge Gel aufgetragen wird und es sehr schnell aushärtet, wird es auf 48-65 Grad Celsius erwärmt, und dann entsteht das unangenehme Brennen auf den Nägeln.

Wenn die Kundin dünne, zu sehr gefeilte, überstrapazierte oder beschädigte Nägel hat, wird die Hitzereaktion verstärkt und das Brennen ist stärker.

Wie kann man das Brennen unter der Nagellampe vermeiden?

Das Gel sollte nur dünn auf die Nägel auftragen werden. Nicht zu viel oder zu intensiv die Nägel feilen. Wenn die Nagelplatte dünner gemacht wird, wird sie viel empfindlicher gegenüber Berührung und Hitze.

Die 99nails Kombi Nagellampen sind mit einer Low Heat Funktion ausgestattet, ideal für dickviskose Gele. Die Nägel werden die ersten 30 Sekunden lang schwachem UV-Licht ausgesetzt und dann für weitere 60 Sekunden in der Nagellampe mit starken LED Licht komplett ausgehärtet.

Warum härtet das Gel nicht aus?

Die jeweilige Pigmentierung des Produktes hat eine unterschiedliche Aushärtungsdauer zur Folge. Dunkle und stark weiß-pigmentierte Gele sind meist von einer sehr starken Deckkraft und dürfen nicht zu dick aufgetragen werden. In dem Falle würde das Produkt nur von außen aushärten und in seinem Kern flüssig bleiben. Tragen Sie stark pigmentierte Gele dünn auf, um den Aushärtungsprozess nicht zu benachteiligen

Immer wieder berichten enttäuschte Käufer, dass Ihre Gel-Nägel unter der Nagellampe nicht aushärten. Die meisten Farb-Gele haben eine Aushärtungszeit von 4 Minuten, wohingegen farblose Gele schon in der Hälfte der Zeit ausgehärtet sind.

Zudem bildet sich beim Aushärten die bekannte „Schwitzschicht“ auf der Nageloberfläche. Dabei setzt sich auf der ausgehärteten Schicht eine Klebeschicht ab, die sogenannte Polymerisations- oder Schwitzschicht. Es ist also völlig normal, dass das Gel nach dem Aushärten noch klebrig ist, es ist sogar notwendig, da die Schwitzschicht so gesehen die Grundierung für die nächste Gelschicht ist.

Es wirkt so, als wären die Nägel noch klebrig, aber wenn Sie die Schwitzschicht mit dem Cleaner entfernen, sind die darunter trocken. Da diese Schicht für die Haftung der nachfolgenden Gelschichten sorgt, sollte sie auf keinen Fall abgewischt werden. Erst nach Auftragen der letzten Gelschicht kann die Schwitzschicht entfernt werden.

Wenn das Gel überhaupt nicht aushärtet, dann kann es sein, dass die Röhren in der Nagellampe zu wenig Leistung bringen. Bitte dann kontrollieren, ob auch alle Röhren oder LED Lämpchen auch leuchten.

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.